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Die Unterstützte Kommunikative Kinesiologie, kurz
UKK, ist eine Kommunikationstechnik für
Menschen, die auf andere Weise nicht oder nur mit Einschränkungen
kommunizieren können. Im weiteren Text werden diese
Personen als "Klient" oder Menschen mit Handikap
bezeichnet.
Ermöglicht
wird dies durch die Synthese des Muskeltests der Kinesiologie
mit einem einfachen, unter Mitwirkung von Menschen
mit Handikap entwickelten Frageschema. Körperliche Einschränkungen
des Klienten werden durch den Einsatz einer Ersatzperson,
im kinesiologischen Jargon als "Surrogat"
bezeichnet, unerheblich. Dies bedeutet für den Klienten,
dass er kommunizieren kann ohne sich körperlich anzustrengen. Auf
diese Weise wird Verständigung für jeden möglich, der dies
möchte.
Das UKK-Frageschema ist zwar
sehr einfach, erfordert aber vom Anwender viel Flexibilität
und die Bereitschaft "unkompliziert" zu denken.
Daher ist es nicht sinnvoll an dieser Stelle detailiert auf das
Frageschema einzugehen. Es würde sicher mehr zur Verwirrung
als zur Klarheit beitragen.
In meinen Seminaren stelle ich immer wieder fest, dass
dies der schwierigste Punkt beim Erlernen von UKK ist.
Für Menschen mit Handikap scheint dieses "Umdenken"
aber den speziellen Reiz dieser Kommunikationsform auszumachen.
Vielleicht
stellt es ja genau für Sie eine persönliche Herausforderung
dar sich Ihren eigenen festgefahrenen Denkweisen
zu nähern und mit Humor neue Wege zu gehen? In meinen
Seminaren haben Sie dazu Gelegenheit und lernen so UKK
gewinnbringend für alle Gesprächspartner anzuwenden.
Damit
Sie sich einen groben Überblick machen können hier das
Wesentliche des Frageschemas.
Die vier
Kernfragen
- Möchtest
Du/ Sie etwas erzählen?
- Hast Du/ Sie eine Frage?
- Hast/ Du/ Sie ein Problem?
- Brauchst
Du/ Sie Hilfe?
grenzen
den Themenbereich eines Gespräches ein.
Gedankliche
Orientierungsfragen helfen dem Anwender dabei sich immer
weiter an ein Gesprächsthema heranzutasten. Da er über
den Muskeltest nur Ja-Nein-Antwort erhält, müssen seine
Fragen entsprechend formuliert werden.
Zunächst
wird die Qualität eines Anliegens geklärt z.B. angenehm/
unangenehm, dann wird der Lebensbereich eingegrenzt
über den gesprochen werden soll. Vorläufige Gesprächsergebnisse
werden zusammengefasst. Der Anwender erkennt so rasch
wenn er vom Thema abweicht, wann ein Thema für den Klienten
abgeschlossen ist bzw. wann eine Aussage genauer formuliert
werden muss. Alle "Muskelantworten", sowie
die Gesprächszusammenfassungen werden vom Anwender
laut ausgesprochen. Der Anwender hat sozusagen die Aufgaben
eines Dolmetschers. Er "übersetzt" die Wünsche
und Anliegen des Klienten.
Weitere
Informationen finden Sie natürlich auch in meinem Buch.
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